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Keine allergiefreien Katzen

Gelegentlich werden bestimmte Katzenrassen als „Allergikerkatzen“ oder „allergiefrei“ bezeichnet. 
Nach unserem Kenntnisstand gibt es jedoch keine Garantie, dass eine bestimmte Rasse keine allergischen Reaktionen auslöst.

Auch Russisch-Blau- und Siam-Thai-Katzen tragen die Stoffe in sich, auf die viele Katzenallergiker reagieren.
Als Kurzhaarkatzen verlieren sie zwar meist weniger Fell als manche langhaarigen Rassen. 
Dies bedeutet jedoch nicht, dass keine allergischen Reaktionen auftreten. 
Ob und wie stark eine Person auf eine bestimmte Katze reagiert, ist individuell sehr unterschiedlich.

Wir empfehlen daher, eine bestehende Katzenallergie vor einer Reservierung ärztlich abklären zu lassen.
Gerne stellen wir auf Wunsch Katzenhaare unserer Zuchtkatzen für medizinische Allergietests zur Verfügung.

Falls Ihr Arzt dies als sinnvoll erachtet, nennen Sie uns bitte Ihre Postanschrift.

 

ERBKRANKHEITEN

Die Firma Laboklin testet unsere Zuchttiere.
Die Proben werden von unserer Tierärztin entnommen.
Mittels Microchipnummer ist jeder Untersuchungsbefund 
der jeweiligen Zuchtkatze bzw. Zuchtkater eindeutig zuordbar.

SIAM THAI

Gangliosidose 
Mukopolysaccharidose Typ VI (MPS6)
Primäres erbliches Glaukom (PCG)
Progressive Retinaatrophie (rdAc-PRA)

RUSSISCH BLAU

Progressive Retinaatrophie (pd-PRA)
Polyzystische Nierenerkrankung (PKD)

WEITERE UNTERSUCHUNGEN:

Wir beauftragen laufend Kontrolluntersuchungen.
Z.B. wurden im November 2021 von
der Veterinärmedizinische Universität Wien
folgende Befunde erstellt:

Zuchtkatzen/Zuchtkatern
RUSSISCH BLAU & SIAM THAI:

Mittels PCR: Tritrichomonas foetus-DNA nicht nachweisbar.

Mittels PCR: Felines Coronavirus (FCoV) - Nukleinsäurennachweis - NEGATIV.
Beurteilung: Es liegt derzeit kein Hinweis auf eine Coronavirusinfektion vor.

FELINES LEUKÄMIEVIRUS (FeLV)

Katzenleukämie

Die Übertragung erfolgt durch Aufnahme infektiösen Materials über die Schleimhäute und Bisswunden bei direktem Kontakt mit einem infizierten Tier sowie transplazentar (also über die Plazenta von der Katzenmutter auf den Fetus während der Trächtigkeit). Die Viren sind in diesen Fällen hochansteckend. Ebenfalls kann eine indirekte Übertragung durch virushaltigen Speichel bei gemeinsamer Nutzung von Futter- oder Trinkgefäßen auftreten. Dies kommt jedoch seltener vor, da das Virus gegenüber Umwelteinflüssen sehr anfällig ist: Bei Zimmertemperatur verliert es binnen weniger Minuten seine Ansteckungsfähigkeit. Auch handelsübliche Geschirrspülmittel und Haushaltsreiniger führen zu einer Inaktivierung der Viren. Die Inkubationszeit kann Monate bis Jahre dauern.
(Quelle: Wikepedia)

Unsere Zuchtkatzen werden in eigenen Zuchträumen und Gehegen gehalten. Auch der Freibereich ist für Fremdtiere nicht zugänglich. Wir haben eigene Zuchtkater, stellen diese auch nicht zum Decken zur Verfügung. Eine Übertragung ist daher bei unserer Zucht ausgeschlossen. 

Feline Immundefizienz-Virus (FIV)

Katzen-AIDS

Hauptsächlich wird FIV über Bisswunden übertragen. (Quelle Wikepedia)

Unsere Zuchtkatzen werden in eigenen Zuchträumen und Gehegen gehalten. Auch der Freibereich ist für Fremdtiere nicht zugänglich. Wir haben eigene Zuchtkater, stellen diese auch nicht zum Decken zur Verfügung. Eine Übertragung ist daher bei unserer Zucht ausgeschlossen. 

Unsere Tierärztin ist für die Zucht verantwortlich. Sie untersucht laufend die Zuchttiere und die Kitten. Weitere Untersuchungen/Befunde können von ihr veranlasst werden. 

Kitten werden abgegeben:
 2xgeimpft (Katzenseuche, Katzenschnupfen, Chlamydien), mehrmals entwurmt, gegen Endo- und Ekto-Parasiten (Ohrenmilben) untersucht.

Untersuchung/Freigabe 
durch unsere Tierärztin. 
Dies wird im NATIONALEN IMPFASS eingetragen.

 

Kann man einen Gentest auch bei einer Rasse durchführen, die nicht für den Test aufgelistet ist?

Grundsätzlich kann der Nachweis einer bestimmten Mutation bei allen Tieren einer Art durchgeführt werden.

Die Aussagekraft eines Test ist jedoch schwach, solange nicht wissenschaftlich beschrieben ist, dass eine Korrelation zwischen einer genetischen Veränderung und Symptomen einer Krankheit oder zu einem Merkmal besteht.

Wir empfehlen einen Gentest daher nur für solche Rassen durchzuführen, bei denen diese Korrelation vorliegt.